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"Bewusstseinsrevolution" und die Sache mit dem Tierleid

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Zum Einstieg eine Frage: Hast du dir schon einmal überlegt, wie es für eine Kuh sein muss, den ganzen Tag die Augen voller Fliegen zu haben? Oder den ganzen Tag eine ultraschwere Glocke um den Hals und lautes Glockengebimmel direkt neben ihren empfindsamen Ohren? Hast du dir schon überlegt, wie es beispielsweise für einen Mops sein muss, sein Leben lang Atemnot zu haben, weil er derart überzüchtet ist dass die Atemwege zusammengedrückt werden? Hast du dir überlegt, wie es für ein Fiaker-Pferd in Wien sein muss, in sengender Hitze den ganzen Tag eine Kutsche über den harten Asphalt zu ziehen?

Ich denke manchmal solche Gedanken. Ich persönlich drehe ja schon fast durch, wenn eine einzelne Fliege mir ständig um den Kopf surrt. Ehrlich gesagt kann ich an keiner Kuhweide vorbeilaufen, ohne mir solche Gedanken zu machen, und wenn ich das Röcheln eines Mops höre, wird mir ganz anders. Ganz zu schweigen von den unzähligen anderen Beispielen, wo Tiere wegen uns Menschen leiden müssen. Bin ich d…

Neue Morgenroutine Teil 1: Setz dich mal neben eine Palme:)

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Ein kurzer Post zum Montagmorgen. Für viele Leute ist der Montagmorgen gelinde gesagt nichts Schönes, Freudiges. Es ist für die Meisten der Beginn einer neuen, vielleicht stressigen, vielleicht deprimierenden Woche (wenn man einen Job ausübt der einem nicht wirklich Freude macht), für Viele gleicht das Klingeln des Weckers einer Folter.Früher war er das für mich auch. Ich startete oft unausgeschlafen (vom Sonntag auf den Montag war ich regelmässig in einer Riesenanspannung und konnte nicht gut einschlafen), den Kopf schon voller sich überschlagender Gedanken und hektisch, weil ich in letzter Minute das Haus verliess und rennen musste, um den Bus noch zu erwischen.All dies hat sich heute komplett verändert. Warum?Was DER grosse Aha-Effekt, seit ich wirklich bewusst und gezielt und regelmässig meditiere, war, dass ich wirklich NICHT meine Gedanken bin. Dass es tatsächlich wahr ist, dass ich morgens, ganz automatisch, ein bestimmtes "Programm" hochlade, das mich zu bestimmten, …

Lost in Confusion

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Jetzt wo ich mich immer ernsthafter mit der Teil-Selbständigkeit und meinem eigenen Business auseinandersetze, begegnen mir ständig wunderbare Dinge und Menschen, die mich weiterbringen, bestärken, meinen Weg sichtbarer werden lassen und mich darin bestätigen, dass ich auf dem richtigen Weg bin.Allerdings geschieht manchmal auch das Gegenteil. Durch die Auseinandersetzung mit diesen Themen, vor allem auf verschiedenen Social-Media-Kanälen, werden mir hunderte, tausende Vorschläge gemacht, wie ein Business zu führen ist, was beachtet werden muss, was man ganz dringend sicher nicht tun sollte, wo die Stolpersteine liegen, welche Stufen es gibt bis hin zum Unternehmer....dass einem manchmal Angst und Bange werden könnte. Mir zumindest, als Jung- oder Neo-Unternehmerin. Ich merke, wie ich Stück für Stück mehr aus meiner Mitte kippe, mich verunsichern lasse, in die Angst reinkomme, etwas falsch zu machen, falsche Entscheidungen zu treffen und es einfach von vornherein nicht richtig aufzugl…

Hochsensibel? Nee, ganz normal

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Ich hatte heute einen chat mit der wunderbaren Neuanfangsmentorin Sandra Hylla (www.sandrahylla.com), der sehr inspirierend war und sich um Hochsensibilität drehte. Sie hat, inspiriert durch dieses Gespräch, folgenden Text geschrieben: Ich habe mich daraus zu folgendem Blogpost inspirieren lassen.Die Welt gehört scheinbar den Lauten. Denen die sich am besten "durchsetzen". Doch wohin führt dieses "Durchsetzen"? Führt es wirklich zu dem, was das Herz sagt, führt es zu dem, wozu du geboren wurdest? Führt es zu wahrem Erfolg?Gerade heute Morgen habe ich mir "zufällig" einen Podcast von Laura Malina Seiler angehört, in dem es um "Erfolg" und seine Definition ging. https://youtu.be/Xv82d2GANzQWas bedeutet Erfolg wirklich? Woran messe ich meinen Erfolg, und wann weiss ich, dass ich Erfolg habe? Lässt sich Erfolg am Geld messen, das ich verdiene? Nein. Geld allein ist leer. Geld bekommt erst dann einen Wert, wenn ich für das Geld, das ich bekomme, einen…

Die Welt ist das was DU bist

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Ich möchte in diesem post noch einmal auf etwas eingehen, was ich schon im Post "Sonnenuntergangsspaziergang und die Sache mit der Realität" angerissen habe: Die eine Realität gibt es nicht. Ich möchte noch einmal darauf eingehen, weil ich es so unglaublich wichtig finde. Und weil ich das so lange Zeit nicht wusste. Und weil ich denke dass es anderen Menschen auch so geht.

Die Welt ist nicht einfach die Welt. Du siehst die Welt nicht wie sie ist. 
Sondern du siehst die Welt so wie DU bist.

Ich finde das ist ein unglaublich zentraler, wichtiger Satz, wichtig dahingehend, dass wir ihn bis in die Tiefe verstehen! Denn er verändert ALLES. Hätte ich das doch früher gewusst. Ich bin 38. Und weder in meiner Kindheit noch in meiner Jugend ist mir etwas in die Richtung beigebracht worden. Unser "normales Alltagsdenken", das, mit dem die meisten von uns aufgewachsen sind, ist genau andersherum. Wir sind darauf konditioniert, dass in der Welt Dinge sind und passieren, auf die wi…

Alles Esokram

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Manchmal scheint es mir, als würde sich die Menschheit in zwei Lager spalten. In solche, die sich mit Spiritualität, Persönlichkeitsentwicklung und solchen Dingen beschäftigen, und in solche, die dieses ganze Zeug schlicht als "Esokram" und "Humbug" oder auch "Frauenkram" abtun und es ablehnen, belächeln oder schlimmeres.

So gerne würde ich damit aufräumen.
So gerne würde ich den Menschen des zweiten "Lagers" sagen: auf dem Gebiet dieser "Spiritualität" gibt es eine Art von Wissen, das allen, absolut allen Menschen aus allen Arten von Sackgassen heraushelfen könnte. Ich habe es an anderer Stelle schon erwähnt: die Etiketten "Spiritualität" und "Esoterik" sind vielerorts heillos negativ besetzt. 
Ich würde so gerne diese Etiketten einfach mal abreissen.
Denn ganz ehrlich: ob es nun "spirituell" ist oder nicht - who cares? Ich muss es nochmal wiederholen: who cares??? Wen bitte kümmerts? 
Gehen wir doch noch eine…

Kunsttherapie: nix mit "bisschen malen gehen"

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Ein weiterer Baustein, der mich einen entscheidenden Schritt weiterbrachte, war ein Biografieseminar, das ich als Weiterbildung besuchte.
Auch dies bei einer wunderbaren, top ausgebildeten Frau: Natalie Danzeisen.



Im Biografieseminar ging es darum, eine Biografierolle zu gestalten, um Zusammenhänge sichtbar zu machen, Muster zu erkennen und auch zu verstehen, wie die Vergangenheit die Zukunft beeinflusst und welche Ressourcen einem durch die Vergangenheit bei der Gestaltung der Zukunft zur Verfügung stehen.
Für mich war es eine Möglichkeit zu erkennen, dass ich ab jetzt neue Entscheidungen treffen kann und damit beginnen muss, eine Vergangenheit loszulassen, die mich ultrafest im Würgegriff hatte. Zeitlich ist dieses Biografieseminar eher am Beginn meiner Krise angesiedelt; bzw. mittendrin.
Als Ergänzung und Vertiefung besuchte ich dann noch Kunssttherapiestunden bei Natalie. 
Dazu später mehr. 

Im Biografieseminar wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie ferngesteuert ich schon ganz ganz lang…