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Posts mit dem Label "äusserer Schmerz holt alten inneren Schmerz hoch" werden angezeigt.

Runde 55, die finale Verarbeitung der Verlustangst

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Für Hartgesottene. Ich wünsche eigentlich niemandem, dass er/sie die Verlustangst, oder die Bindungsangst, oder eine andere Angst, die mit unserem Adoptionstrauma zusammenhängt, auf diese Art verarbeiten muss.  Ich glaube, nur dadurch, dass ich mich schon über längere Zeit in dieser Krise befand, schon einiges durchgestanden und überlebt hatte, war ich fähig, diese krasseste aller Hürden zu nehmen.  Naja, und irgendwo habe ich gelesen, dass das Leben einen dann mit der Verarbeitung konfrontiert, wenn man stark genug ist dafür. Wow. Okay. Zwei, drei, vier Wochen lang musste ich da durch. Der Wahnsinn.  Die konzentrischen Kreise, in denen Erkenntnisse in mich hineinsackten, bezogen sich auch auf die Art und Weise, wie ich immer mehr zum harten Kern, zur grössten Angst, zur grössten Wunde in mir vordrang. Dabei war es eher ein passiver denn ein aktiver Prozess. Ich wurde dahin geschubst. ES schubste mich. Ob ich wollte oder nicht.  Der Auslöser? Der vorüb...

Mein leiblicher Vater hat mich von ganzem Herzen geliebt

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Wie im letzten post angekündigt möchte ich dir heute beschreiben, wie es mir gelang, mich mit meinem leiblichen Vater, den ich nicht einmal kenne, "rückzuverbinden" und diesen so abgespaltenen Teil von mir zurückzuerobern. Es ist sehr persönlich, aber das Unglaublichste, Berührendste was mir je in meinem Leben passiert ist. Und ich möchte es mit dir teilen. In der Pubertät tauchte plötzlich dieser Vater an die Oberfläche eines Meeres, das ich bis dahin spiegelglatt und ruhig gewähnt hatte. Es übermannte mich gefühlt aus dem Nichts. Der erste Trauerschub. Und wieder eine Identitätskrise. Wie nie zuvor sehnte ich mich plötzlich nach seiner in meiner Vorstellung starken Schulter, an die ich mich lehnen konnte, nach seinem Gegenüber, nach seinem Vorbild. Und vor allem nach einem EBENBILD. Danach, mich erkennen zu können in seinen Gesichtszügen. Wiederzuerkennen. Zu finden, und dadurch vielleicht neu zu erfinden.  Ich weinte bittere Tränen. Um einen Va...

"Check grad niente" und die Frage "Was hat das mit mir zu tun?"

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Vielleicht fragst du dich beim lesen meiner posts teilweise „von was zum Teufel redet die Frau da? Check grad niente.“ Ich befinde mich nun schon einige Zeit (mehrere Jahre) in diesem Prozess, und viele Gedanken und Techniken sind mir mittlerweile zur zweiten Natur geworden und somit sehr vertraut. Ich weiss aber noch, wie es mir am Anfang ging. Da ploppte in meinem Kopf mehrfach ebendieser Eingangssatz auf. Am Anfang tat ich mich entsetzlich schwer gerade mit diesem Perspektivenwechsel, von dem ich im ersten Artikel "Von Krisen in der Lebensmitte und "Bibeln"" geschrieben habe. Mit diesem "Vom Aussen ins Innen". Mit dem Ding, dass das was ich draussen vorfinde mir mein Inneres spiegelt. Mit diesem ewigen, sofortigen:  „Was hat das mit mir zu tun?“   wenn etwas im Aussen mich schmerzte, mir Schwierigkeiten bereitete.                                    by S...